• Ich habe das Gefühl, das viele meiner Pfanzen die Sonne nicht so gut vertragen. Sie b ekommendunkle, sehr trockenen Blattränder. Im Katalog stand aber bei den meisten Pflanzen , dass sie Sonne benötigen. Liegt es an der Hitze? Wer macht gerade noch diese Erfahrungen? Und was kann ich dagegen tun?

    Ich gieße immer erst abend, damit sie nicht verbrennen.

    Viele grüße
    mimicbs

  • Es ist wirklich sehr heiß derzeit.
    Ausgewachsenen pflanzen bekommt dies gut, wenn sie "Südländer" sind; Jungepflanzen, wie sie Rühlemann versendet, tun sich teilweise schwer mit praller Sonne - genau wie menschenkinder.
    Wenn sie im Kübel stehen, haben sie es doppelt schwer, denn dann werden auch die Wurzeln aufgeheizt.
    Vielleicht hast du für die "Kleinen" einen Platz nicht direkt in der Mittagssonne...?
    Das mit dem Abends gießen ist prinzipiell richtig.
    ich fülle für meine Balkonpflanzen nach dem abendlichen Gießen eine weitere Kanne, die ich über Nacht für morgens stehen lasse. damit gieße ich dann gleich, solange es noch erträglich ist. Und fülle eine weiter Kanne, die ich für Abends stehen lasse, damit das Wasser net so kalt ist. EInmal gießen reicht denen derzeit net, nicht mal dem Lavendel!

    Alle sagten, es geht nicht. Und dann kam einer, der wusste das nicht - und hats einfach gemacht!

  • Ich glaube, das generell die Sonne agressiver geworden ist. Selbst (Topf)Pflanzen, die immer die volle Sonne ab konnten, kriegen jetzt einen Sonnenbrand......

    "None of this is real. This is all fantasy.It changes all the time, it´s black and white one day, it´s coloured the next. None of this is real." - Tom Petty

  • Also ich habe ja jetzt entlich auch ein kleines Gärtchen bekommen und habe wirklich Glück mit meinen Pflänzchen.
    Die stehen auch in der Sonne und gedeihen prächtig! Giessen tu ich im Garten nur einmal, aber auch mit angewärmten Wasser direkt aus dem Kanal.
    Im Wintergartren muß ich aber auch morgns und abends giessen, da mach ich es so wie MorganLeFay.

    Wenn man Engeln die Flügel klaut, fiegen sie auf einem Besen.

  • den Sonnenbrand haben ja auch nur die Pflanzen im Kübel. Und leider ist der ganze Hof ssehr sonnig. Mal sehen, ob ich ein Sonnensegel rüber spannen kann.
    Jetzt war es ja aber zum Glück mal einen Tag kühler und hat geregnet.

  • Es ist wirklich sehr heiß derzeit. ...EInmal gießen reicht denen derzeit net, nicht mal dem Lavendel!

    Ich hab Lavendel im Balkonkasten noch nie so leiden sehen ;( wie in den vergangenen Wochen. Nur die Tulbaghias (Zimmerknoblauch) fandens gut und blühen üppig wie nie.
    Sonnenbrand hab ich bisher nur an den frischgeschlüpften Papayas beobachtet, aber die stehen mittlerweile gut beschattet.
    Bei Supermarktkräutern (ganz besonders Basilikum, *ja ich kauf auch schon mal pflanzen inner Kaufhalle*) ist es auch nicht gerade ratsam sie sofort in die Sonne zu stellen, schließlich haben die noch nie zuvor in ihrem Leben Sonne abbekommen...

    "Beraubt von Wurzel, Rinde, Zweig, trage nun Blumen ich als Kleid, und so viel Kraft schenk ich, und Leben, daß die Blüten in einer Stund' sich regen." Jonathan Swift, A Maypole

    Einmal editiert, zuletzt von Daturian (25. Juli 2010 um 13:33)

  • Mein Lavendel macht keine Probleme. Nicht einmal der. der sich in einer Ritze zwischen Gehwegplatten und Haus ausgesät hatte und zu einem stattlichen Busch herangewachsen ist. Aber heute Morgen habe ich gesehen, das der Uralt-Flieder die Blätter hängen läßt! 8|;(

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  • Im Beet haben die Lavendel auch kein Problem, nur eben im Balkonkasten... Im Garten macht mir ebenfalls ein Uraltgewächs zu schaffen: Eine schwarze Johannisbeere. Der ganze Busch hängt matt nach unten, die Blattränder fangen an zu vertrocknen, ich hoffe Sie übersteht diesen Sommer.

    "Beraubt von Wurzel, Rinde, Zweig, trage nun Blumen ich als Kleid, und so viel Kraft schenk ich, und Leben, daß die Blüten in einer Stund' sich regen." Jonathan Swift, A Maypole

  • Ja, aber dieser Lavendel, den ich meine, wächst wirklich nur in einer Ritze!......

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  • OT:
    Lavandula ritziphilia... ^^
    Die Erfahrung hab ich aber auch gemacht: Wenn Lavendel sich bei mir im Garten überhaupt aussäht, dann in Fugen zwischen Steinen und Beton. Vielleicht liegt das ja daran, dass dieses Habitat, dem natürlichen Lebensraum des Lavendels in unseren Breiten am nächsten kommt. Könnte natürlich auch daran liegen, dass dort die Konkurenz nicht so groß ist wie in fetter Muttererde... 8)

    "Beraubt von Wurzel, Rinde, Zweig, trage nun Blumen ich als Kleid, und so viel Kraft schenk ich, und Leben, daß die Blüten in einer Stund' sich regen." Jonathan Swift, A Maypole

  • Aber er bekommt da doch auch weniger Wasser.......andererseits, seit Jahren wächst eine Stockrose ebenfalls in einer Ritze an der Hauswand......... :thumbup:

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