Gartenboden für Kräuter aufbereiten

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    • Gartenboden für Kräuter aufbereiten

      Wie kann ich meinem nordeutschen Gartenboden ( nicht lehmhaltig, Bodenprobe bescheinigt leicht sandig) gut für Kräuter aufbereiten. Ich habe gehört, dass Kräuter einen durchlässigen Boden lieben. Wie mache ich den Boden durchlässig? Ich habe verschiedene Minzen, Agastachen, Rosenmelise und die üblichen mediteranen Küchernkräuter. Brauchen die unterschiedliche Substrate ? Welcher ph-Wert ist hilfreich?

      Danke!
    • Ein nicht lehmhaltiger, etwas sandiger Boden ist an sich schon durchlässig.
      Da würde ich mir keine Sorgen machen.
      Die erwähnten Kräuter vertragen alle keine sauren Böden; normale Gartenböden sind aber in der Regel auch nicht sauer, es sei denn, sie liegen dort, wo früher mal ein Torfmoor war.
      Solltest du Lavendel haben, kannst du ein bisschen Kalk ins Pflanzloch geben, zwingend notwendig ist es aber nicht.

      Stark beerntete Kräuter düngst du z.B. mit Kompost. Alle anderen Kräuter kannst du einfach wachsen lassen.
      Alle sagten, es geht nicht. Und dann kam einer, der wusste das nicht - und hats einfach gemacht!
    • Ja, du kannst es vorher sehen.
      Wo Brennnessel und Löwenzahn wachsen, ist der Boden nährstoffreich.
      Wachsen Hirtentäschel und Wegerich, ist der Boden eher mager.
      Es gibt noch mehr solcher "Zeigerpflanzen", du kannst den Begriff mal googeln.
      Die so genannten "Unkräuter" können also sehr schön zeigen, wie der Boden beschaffen ist und demnach auch, welche pflanzen man am Besten setzt.

      Gerade mediterrane Kräuter kommen gut mit weniger nährstoffreichem Boden klar - außer Basilikum, das ist ein kleiner Fresser. Und stark beerntete Kräuter brauchen gegebenenfalls auch mal etwas zusätzliches Futter.
      Alle sagten, es geht nicht. Und dann kam einer, der wusste das nicht - und hats einfach gemacht!
    • Da ich selber viele Kräuter anbaue und damit würze und Tees zubereite, kann ich Dir sagen, dass es für verschiedene Kräuter verschiedene Bäden gibt. Thymian z.B mag es steinig und karg, Salbei liebt dagegen einen Nährstoffreichen Boden mit Komposterde. Schnittlauch und Petersilie lieben es, wenn man im Winter einmal die Holzasche über sie ausschüttet. Generell kann man das nicht schreiben.
    • Doch, kann man, siehste doch ;)

      Natürlich brauchen verschiedene Kräuter auch verschiedene Böden und Bedingungen.
      Und je besser man auf die individuellen bedürfnisse eingehen kann, umso bessere Erfolge wird man meist auch haben.
      Das hilft aber nem Anfänger nicht unbedingt weiter.
      Und erfahrungsgemäß wachsen sowohl Kräuter als auch Anfänger miteinander ;)
      Da müssen beide ein wenig flexibel sein.

      Solange ein Boden nicht extrem ist - also besonders sauer, besonders trocken oder besonders nass und tonig oder sonstwas, kann man so ziemlich alles reinknallen. Da kommt es meiner Erfahrung eher noch drauf an, wie viel Sonne bzw. Schatten, wie stark der Wind, wie geschützt ist die Lage.
      Manches wächst besser, anderes schlechter oder gar nicht - und kommt dann im nächsten Jahr an einer "selbstgesuchten" Ecke wieder.
      Das sollte man sich dann allerdings merken, wo welche Pflanze wie gedeiht.
      Solange man nicht superteure und / oder empfindliche Pflanzen auswählt, ist learning by doing meiner Meinung nach immer noch die beste Methode, den grünen Daumen zu entwickeln.
      Alle sagten, es geht nicht. Und dann kam einer, der wusste das nicht - und hats einfach gemacht!
    • Genau so mache ich das auch...... 8) ;)
      Ich bin manchmal erstaunt, was wo wächst. Und so gestalltet sich der Garten größtenteils selber, als das ich den Garten gestallte.... ;)
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