Beiträge von Ambra

    Ich sehe auch keine schwarzen Punkte, und warum, wenn die so schnell sind, werden dann nicht alle Blätter befallen, sondern kriecht der Befall langsam weiter?

    Hallo,


    ich gieße mit Münchner Wasser meine Töpfe und da kommt viel Kalk mit. Ich habe mal gemessen und festgestellt, dass inzwischen die Erde ganz schön basisch ist. Ich vermute, das ist ein Grund, warum manche Pflanzen bei mir nicht mehr recht wachsen wollen. Aber Wasserfilter für das ganze Gießwasser sind mir derzeit zu teuer. Ich gebe der Erde öfter EM (Effektive Mikroorganismen), die sind ja sauer, Bokashi-Sickerwasser und Bokashi, aber so richtig neutral ist die Erde noch nicht geworden.


    Wer weiß mehr zu dem Thema und wer hat gute Vorschläge?


    VIele Grüße
    Ambra

    Habe übrigens gerade gesehen, dass unter der Überschrift "Jiaogulan mit weißen Flecken befallen" das gleiche Schadbild von jemanden schon im Mai gezeigt wurde. Scheint so, als würde Jiaogulan so etwas leicht bekommen. Schade dass niemand genau weiß, was es ist. Ich glaube nicht, dass es schnelle Schadtiere sind, weil sich meiner Erfahrung nach das Bild nur langsam weiter ausbreitet. Bei Blattläusen z.B. geht das sehr viel schneller.


    Hier noch ein Bild von der Rückseite eines geschädigten Blattes - ich konnte keine Lebewesen entdecken, aber vielleicht sind sie auch einfach zu klein. Der Schaden sieht oben und unten am Blatt ziemlich gleich aus.


    Viele Grüße
    Ambra

    Zu Jiaogulan:


    der hat bei mir letztes Jahr am Fensterbrett genau die gleichen Flecken bekommen. Diesen Sommer steht er am schattigen Balkon. Es kommen auch wieder diese Flecken, allerdings viel langsamer. Und ich bin optimistisch, dass ich Zeige gewinnen und vermehren kann, die dauerhaft schadfrei sind. So sind neue Zweige erst mal ohne Flecken. Ich habe jetzt bei hochwachsenden Zweigen die unteren befallenen Blätter nach und nach (um nicht den noch jungen Zweig zu sehr zu schädigen) abgemacht (und noch gegessen, schmeckt ok). Anfangs zeigten sich dann auch noch manchmal leichte Schäden im oberen Teil, die Blätter habe ich dann auch sofort entfernt. So wurde der Abstand zwischen befallenen Blättern weiter unten und gesunden Blättern weiter oben immer größer. Ich habe den Eindruck, dass die Zweige oben jetzt wirklich gesund sind. Ich werde wahrscheinlich demnächst davon Teile nehmen und in Wasser wurzeln lassen, dann lassen sie sich sehr gut in neue Erde pflanzen.


    Hier noch Fotos von alten, stärker geschädigten Blättern:

    Hallo,


    da im Hauptforum sehr viele meine Frage gelesen haben, aber keiner geantwortet hat, stelle ich die Frage hier.


    Übrigens Rosmainus Rex hat keine Probleme und hält sich prima.


    Mein anderer Rosmarin (Stecklinge letztes Jahr aus Italien mitgebracht) hat nach dem Umtopfen angefangen, die Blätter einzurollen. Auch haben sich auf manchen Blättern leichte Flecken gezeigt. Es scheint ihm nicht so gut zu gehen. Ich habe ihn noch mal in trockenere Erde umgetopft und auf den (leider schattigen) Balkon gestellt (vorher war er am sonnigeren Fensterbrett). Da hat er erst mal zum Kämpfen gehabt und ich dachte, er geht ein. Habe den Boden relativ trocken gehalten aber regelmäßig mit Wasser besprüht. Nun treibt er wieder - offenbar ist die Krankheit nicht völlig vernichtend. Aber wieder rollen sich die neuen Blätter langsam ein. Ich weiß nicht, ob Flecken und Blätter-Einrollen die gleiche Ursache haben, denn nicht alle felckigen Blätter sind eingerollt. Weiß jemand, was es sein könnte?


    Hier ein paar Fotos:


    Vielen Dank für Antworten!
    Juliane

    Hallo,


    mein Rosmarin (Stecklinge letztes Jahr aus Italien mitgebracht) hat nach dem Umtopfen angefangen, die Blätter einzurollen. Auch haben sich auf manchen Blättern leichte Flecken gezeigt. Es scheint ihm nicht so gut zu gehen. Ich habe ihn noch mal in trockenere Erde umgetopft und auf den (leider schattigen) Balkon gestellt (vorher war er am sonnigeren Fensterbrett). Da hat er erst mal zum Kämpfen gehabt und ich dachte, er geht ein. Habe den Boden relativ trocken gehalten aber regelmäßig mit Wasser besprüht. Nun treibt er wieder - offenbar ist die Krankheit nicht völlig vernichtend. Aber wieder rollen sich die neuen Blätter langsam ein. Ich weiß nicht, ob Flecken und Blätter-Einrollen die gleiche Ursache haben. Weiß jemand, was es sein könnte?


    Hier ein paar Fotos:


    Vielen Dank für Antworten!
    Juliane

    Ich finde Eure beiden Beschreibungen passend!


    Mal sehen, ob sie den Winter nahe dem Fensterbrett oder am Fensterbrett gut überstehen. Ich hab da leider nicht so ganz optimale Bedingungen. Bis jetzt ist aber alles ok. :)

    Ich habe den Beitrag von mir gelöscht, weil ich es doch nicht so gut erklären kann (Thema: sparsam und umweltbewußt leben reichen nicht, um die Orientierung auf Wachstum zu ändern - auch die Wirtschaft müßte nach fundamental anderen Gesetzen ablaufen, z.B. die Zinspolitik, die Wachstum notwendig macht) und es zu sehr off-topic ist.

    Sushni - Marsilea minuta


    Die Heilpflanze Sushni wächst unermüdlich mit neuen Trieben und neuen Wurzeln an den Ausläufern.


    In der Nacht faltet sie die Blätter ein um sich dann am Morgen langsam wieder weit zu öffnen und der Sonne entgegenzurecken.

    Ich hab mal solche Eier (?) auf einem Petersilien-Blatt gefunden, so sehen aber die Glasperlen nicht aus, oder doch? Ich weiß auch nicht, was das auf dem Petersilienblatt war, gab es nur einmal, ich denke, es müssen Eier gewesen sein - aber wovon?

    Ja, es stellt sich die Frage, was eigentlich christlich ist an den christlichen Kirchen, und was einfach sich aus religiösen Erwartungen der Gläubigen entwickelt hat, denen ein guter Teil der Priesterschaft nur zu gerne in Verbindung mit Autoritätszugewinn und einfachen Schwarz-Weiß-Schematas nachgekommen ist.


    Aber das Bedürfnis, nicht so einfach Greifbares in Riten erlebbarer zu machen und Erfahrungen im religiösen Bereich auch sinnlich wahrnehmbaren Ausdruck zu verleihen, ist doch wahrscheinlich den meisten Menschen (auch mir) innewohnend. Wie kann ich Riten begehen, ohne mich einerseits selbst zu belügen und andererseits ohne oberflächlich und vielleicht dabei sogar lächerlich unglaubwürdig zu sein? Für mich eine Frage, die mich schon lange beschäftigt.


    Ich habe ein paar Formen für mich ganz privat gefunden. Aber es ist nicht so befriedigend, diese alleine zu vollziehen. Aber andererseits sitzt inzwischen mein Mißtrauen jeder Gruppierung gegenüber so tief, dass ich mir mit gemeinschaftlichen Riten einfach schwer tue, diese in vollem Ernst mitzuvollziehen. Da ist in meinem Hinterkopf inzwischen immer eine Kontrollinstanz, die aufpasst, dass ich mich nicht auf etwas einlasse, das ich eigentlich nicht bejahen kann. Das betrifft Christentum, Buddhismus und Schamanismus (mit denen ich mich mit allen beschäftigt und teils auch eingelassen habe) miteinander.


    Rühlemanns Abschied von Salvia divinorum (Video) ist für mich eines der wenigen, einfachen und überzeugenden Beispiele. Es ist kein perfektes Ritual, aber es wirkt sehr authentisch auf mich.